MRT / Magnetresonanz­tomographie

MRT in Limburg, im Rhein-Main-Gebiet

In unserer Praxis in Limburg, im Rhein-Main-Gebiet, bieten wir Ihnen modernste MRT- bzw. Magnetresonanztomographie an. Unser Standort im Rhein-Main-Gebiet ist gut erreichbar und versorgt die Region mit hochwertiger radiologischer Diagnostik. Nutzen Sie unsere Expertise und moderne Technologie für präzise Untersuchungsergebnisse in Ihrer Nähe.
MRT in Limburg Eine Frau liegt auf einer Liege in einem MRT-Gerät, während eine medizinische Fachkraft daneben steht.

Was ist MRT?

Die Magnetresonanztomographie (MRT), auch als Kernspintomographie bekannt, ist ein modernes bildgebendes Verfahren in der medizinischen Diagnostik. Es ermöglicht die Erstellung detaillierter Schnittbilder des menschlichen Körpers ohne den Einsatz von Röntgenstrahlen.

Die MRT nutzt starke Magnetfelder sowie Radiowellen, um Bilder des Körperinneren zu erzeugen. Dabei werden hauptsächlich die Wasserstoffatome im Körpergewebe angeregt, da der menschliche Körper zu einem großen Teil aus Wasser besteht.

Funktionsweise der MRT

Die MRT basiert auf dem Prinzip der Kernspinresonanz. Starke Magnetfelder und Radiowellen regen die Wasserstoffatome im Körper an, wodurch Signale erzeugt werden, die in hochauflösende Bilder umgewandelt werden können.

Vorteile und Risiken der MRT

Vorteile:
  • Keine Strahlenbelastung
  • Hohe Detailgenauigkeit bei Weichteilen
  • Nicht-invasiv
Risiken:
  • Sehr gering
  • Kontraindikationen bei bestimmten Metallimplantaten
MRT-Gerät in einem hellen Untersuchungsraum.

Wie läuft eine MRT ab?

Eine Magnetresonanztomographie (MRT) läuft folgendermaßen ab:
  1. Vorbereitung: Sie müssen alle metallischen Gegenstände ablegen und erhalten einen Umhang ohne Metallteile.
  2. Positionierung: Sie liegen auf einer motorisierten Liege, die in die röhrenförmige Öffnung des MRT-Geräts geschoben wird.
  3. Untersuchung: Das Gerät erzeugt ein starkes Magnetfeld und sendet Radiowellen aus, um detaillierte Bilder Ihres Körpers zu erstellen.
  4. Dauer: Die Untersuchung dauert in der Regel zwischen 20 und 60 Minuten, je nach untersuchter Körperregion.
  5. Stillhalten: Es ist wichtig, dass Sie während der gesamten Untersuchung ruhig liegen bleiben, um klare Bilder zu erhalten.
  6. Überwachung: Das medizinische Personal überwacht Sie ständig und Sie können sich bei Bedarf melden.
  7. Kontrastmittel: In manchen Fällen wird ein Kontrastmittel über eine Vene gespritzt, um bestimmte Strukturen besser sichtbar zu machen.
  8. Abschluss: Nach der Untersuchung können Sie sofort wieder Ihren normalen Tätigkeiten nachgehen.

Was kann mit einer MRT untersucht werden?

Mit einem MRT (Magnetresonanztomographie) können wir tatsächlich eine Vielzahl von Körperstrukturen und -funktionen untersuchen.

Hier sind einige der wichtigsten Einsatzgebiete:
  • Gehirn und Rückenmark
  • Wirbelsäule und Gelenke
  • Innere Organe
  • Muskeln und Weichteile
  • Blutgefäße

Häufige Fragen zur Magnetresonanztomographie (MRT)

Eine MRT-Untersuchung ist in der Regel nicht schmerzhaft. Allerdings können einige Faktoren zu Unannehmlichkeiten oder in seltenen Fällen zu Schmerzen führen:
  1. Unbequeme Positionierung: Lange Untersuchungen in einer bestimmten Position können zu Muskelverspannungen führen
  2. Enge der Röhre: Bei Patienten mit Klaustrophobie kann die Enge Stress und Anspannung verursachen, was zu Kopfschmerzen führen kann
  3. Lautstärke und Vibrationen: Diese können das Stresslevel erhöhen und bei empfindlichen Patienten Kopfschmerzen auslösen
  4. Kontrastmittelgabe: In seltenen Fällen kann die Injektion von Kontrastmittel unangenehm sein oder allergische Reaktionen hervorrufen
  5. Implantate: Bei Patienten mit Metallimplantaten können Reaktionen auf die Magnetfelder auftreten
Um den Komfort zu erhöhen, bieten moderne MRT-Geräte oft:
  • Weitere Röhren (70 cm Durchmesser) für mehr Platz
  • Infotainment-Systeme zur Ablenkung
  • Geräuschreduzierung
  • Kontrastmittelgabe: In seltenen Fällen kann die Injektion von Kontrastmittel unangenehm sein oder allergische Reaktionen hervorrufen
  • Implantate: Bei Patienten mit Metallimplantaten können Reaktionen auf die Magnetfelder auftreten
Insgesamt ist die MRT eine sichere und in den meisten Fällen schmerzfreie Untersuchungsmethode.
Die Dauer einer MRT-Untersuchung variiert je nach untersuchtem Körperbereich und spezifischen Anforderungen. Im Allgemeinen dauert eine MRT zwischen 15 und 60 Minuten. Hier einige typische Zeitspannen für verschiedene Untersuchungen:
  • Standarduntersuchungen (z.B. Kopf, Knie, Schulter): 20-30 Minuten
  • Wirbelsäulenabschnitte (HWS, BWS, LWS): 15-25 Minuten
  • Herz-MRT: 45-60 Minuten
  • Ganzkörper-MRT: 60-90 Minuten
Neueste MRT-Geräte können bestimmte Untersuchungen in unter 10 Minuten durchführen. Es ist wichtig zu beachten, dass die tatsächliche Dauer von verschiedenen Faktoren abhängen kann, wie der Notwendigkeit von Kontrastmitteln oder zusätzlichen Aufnahmen. Patienten sollten auch Zeit für Vor- und Nachbereitung einplanen.
Die MRT ist nicht für alle Patienten geeignet. Es gibt mehrere absolute und relative Kontraindikationen:
Absolute Kontraindikationen:
  • Die meisten Herzschrittmacher und Defibrillatoren
  • Cochlea-Implantate und implantierte Insulinpumpen
  • Neurostimulatoren und Blasenschrittmacher
  • Metallsplitter in kritischen Bereichen wie Augen oder Gehirn
  • Frisch implantierte Gefäßstents (weniger als 72 Stunden)
  • Gelenkprothesen, die weniger als 6 Wochen alt sind
Relative Kontraindikationen:
  • Schwangerschaft im ersten Trimester
  • Klaustrophobie (Platzangst)
  • Großflächige Tätowierungen mit metallhaltigen Farben
  • Stark eingeschränkte Nierenfunktion (bei Kontrastmittelgabe)
Für viele Patienten mit Metallimplantaten wie Gelenkprothesen, Herzklappenprothesen oder Stents ist eine MRT nach einer gewissen Zeit jedoch möglich und sicher.

Vor jeder MRT-Untersuchung sollte eine gründliche Anamnese erfolgen, um mögliche Risiken auszuschließen. In Zweifelsfällen kann oft auf alternative Bildgebungsverfahren wie CT oder Ultraschall ausgewichen werden.
Zu den Vorteilen gehören die hohe Detailgenauigkeit, der vielseitige Einsatz für verschiedene Körperregionen und die Durchführung ohne Strahlenbelastung
Bewegungen können die Bildqualität beeinträchtigen. Um genaue Aufnahmen zu erhalten, ist es wichtig, dass Sie so ruhig wie möglich liegen.
Das hängt von der Art des Implantats ab. Moderne Implantate sind oft MRT-tauglich. Sie sollten Ihren Implantatausweis mitbringen, der darüber Auskunft gibt.
Die MRT nutzt ein starkes Magnetfeld und Radiowellen, um die Ausrichtung von Wasserstoffatomen im Körper zu verändern. Die Geschwindigkeit, mit der diese Atome in ihren Ursprungszustand zurückkehren, wird gemessen und in Bilder umgewandelt.
Je nach zu untersuchender Körperregion und Fragestellung können alternative Bildgebungsverfahren wie Röntgen, CT oder Ultraschall in Frage kommen.
Die Auswertung der Bilder nimmt einige Zeit in Anspruch. In der Regel erhalten Sie die Ergebnisse innerhalb weniger Tage von Ihrem überweisenden Arzt.
In vielen Einrichtungen ist es möglich, während der Untersuchung Musik zu hören, um die lauten Geräusche zu überdecken und Sie zu entspannen.
In den meisten Fällen ist keine spezielle Vorbereitung nötig. Bei bestimmten Untersuchungen kann jedoch Nüchternheit erforderlich sein. Ihr Arzt wird Sie darüber informieren.
Da die MRT keine ionisierende Strahlung verwendet, gibt es keine Begrenzung für die Anzahl der Untersuchungen aus Strahlenschutzgründen.
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Röntgenaufnahmen in Limburg führen wir zu unseren Sprechzeiten OHNE vorherige Terminvergabe direkt durch.
Falls eine MRT (Kernspintomographie) durchgeführt werden soll: Leiden Sie an Raumangst (Platzangst)? Falls dies auf Sie zutrifft, können wir Ihnen eine Untersuchung in unserem offenen MRT am Standort Weilburg anbieten. Herzlich willkommen!
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